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As transnational extractivism, neo-fascist politics, and economies of abandonment and disposability expand around the world, can we facilitate situated practices of storytelling and worldmaking that enliven futures propelled by the forces of indignation, desire, and relationality? Despite Dispossession: An Activity Book extends an invitation to restore and reinvent bonds of reciprocity with the land, humans, and non-humans, while envisioning transformative and shared horizons. This collaborative endeavor takes as its point of departure the contested realities and public struggles of the dispossessed. Bringing together seven site-sensitive engagements, the contributors develop their artistic works, as well as speculative tools and activities, to conjure worlds to come in the ruins of dispossession. The result is a combination of subtle theoretical reflection, pluriversal modes of inquiry, and unruly epistemic intervention. Drawing its inspiration from decolonizing methodologies, Black aesthetics, and epistemologies of the South, the project gathers these influences for a novel experiment that demonstrates how arts-based researchers confront dispossession through itinerant practices of resistance.

26,00

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Das Pendant zum großen Bildatlas: Stimmen zu Entwendungen, Translokationen und Rückgaben in berühmten und unbekannten Texten von der Antike bis in die Gegenwart. Die Frage der Restitution geraubter und enteigneter Kulturgüter ist nicht neu, es handelt sich vielmehr um eine Frage, die unweigerlich mit allen Kriegen in der Menschheitsgeschichte und den damit einhergehenden wechselnden Herrschafts- und Besitzverhältnissen verknüpft ist – und über die sich Intellektuelle und Autoren aller Zeiten und Kulturen den Kopf zerbrochen haben. Schon der antike Geschichtsschreiber Polybios tritt vehement gegen die Zurschaustellung erbeuteter griechischer Kunst in Rom auf, Cicero stellt die Frage, ob die Ankäufe eines sizilianischen Statthalters ohne Zwang vonstattengegangen seien. Auch Petrarca und Goethe haben zu dieser Frage Stellung bezogen, ebenso wie Victor Hugo und Emil Nolde. Bis hinein in die Gegenwart, über Aimé Césaire und François Mitterrand zu Aminata Traoré reichen die rund sechzig Quellen, die in diesem Band abgedruckt, kontextualisiert und analysiert werden. Sie machen deutlich: Europas Kunstsammlungen müssen sich der Frage der Provenienz stellen, wenn sie weiterhin als Stätten des Kulturtransfers und der Wissensvermittlung gelten wollen – und nicht als Orte der hegemonialen Machtdemonstration.

38,00

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Weltgeschichte in Bildern neu erzählt: vom wechselhaften Leben der Objekte zwischen Erwerb, Entwendung und Restitution. Im Zentrum dieses prächtigen Bildatlas steht die Ikonographie von »Beutenahmen« und »Entwendungen«, »Beschlagnahmungen«, »Zwangsgaben« oder schlicht und einfach: Raubgütern. Erzählt wird Weltgeschichte hier nicht nur über Objekte im Kontext ihrer Entstehung oder Präsentation, sondern im Spiegel der wechselhaften Eigentumsverhältnisse, in denen sie sich befanden, und der Besitzansprüche, die an sie gestellt werden. Diese den Gegenständen eingeschriebenen Beziehungen sind bis heute geprägt von Macht- und Überlegenheitsansprüchen. Und: Weltgeschichte kann nicht ohne Kolonialismus erzählt werden, die europäische Moderne nicht ohne Rassismus. Dieser verblüffende Bildatlas enthüllt diese Geschichte und zeigt, dass über alle Zeiten hinweg Darstellungen solcher Entwendungen auch Unrecht dokumentiert haben. Die Bilder sind gekonnt inszeniert und immer mit der Absicht verbunden, die eigene Sammlungstätigkeit als Ausweis der eigenen Überlegenheit zu entwerfen. In ihrer Zusammenschau, die einen weiten historischen Bogen spannt – vom neuassyrischen und römisch-antiken Relief über Karikaturen und Gemälde aus Zeiten Napoleons bis hin zu den Kolonialismus dokumentierenden Fotografien und aktueller Kunst –, wird ein System sichtbar, von dem Museumssammlungen und -bestände im Globalen Norden profitiert haben und das dieser Band mutig ins Bewusstsein holt: Es gilt zuweilen nicht nur zurückzublicken, sondern auch zurückzugeben. Immer schon entstand Eigentum auch durch Diebstahl. Und das Sammeln war selten unschuldig.

38,00

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Wie erkennen wir unsere Privilegien? Wie können Weiße die Realität von Schwarzen sehen? Männliche Muslime die von weißen Frauen? Und weiße Frauen die von männlichen Muslimen? Die Aktivistin und Politologin Emilia Roig zeigt – auch anhand der Geschichte ihrer eigenen Familie, in der wie unter einem Brennglas Rassismus und Black Pride, Antisemitismus und Auschwitz, Homophobie und Queerness, Patriarchat und Feminismus aufeinanderprallen –, wie sich Rassismus im Alltag mit anderen Arten der Diskriminierung überschneidet. Ob auf der Straße, an der Uni oder im Gerichtssaal: Roig schafft ein neues Bewusstsein dafür, wie Zustände, die wir für „normal“ halten – die Bevorzugung der Ehe, des männlichen Körpers in der Medizin oder den Kanon klassischer Kultur – historisch gewachsen sind. Und dass unsere Welt eine ganz andere sein könnte. „Emilia Roig deckt die Muster der Unterdrückung auf und leitet zu radikaler Solidarität an. Sie zeigt – auch anhand der Geschichte ihrer eigenen Familie –, wie Rassismus und Black Pride, Antisemitismus und Ausschwitz, Homofeindlichkeit und Queerness, Patriarchat und Feminismus aufeinanderprallen.

22,00

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Cecilia Vicuña: Seehearing the Enlightened Failure is published in conjunction to the artist’s comprehensive exhibition retrospective curated by Miguel A. López, and held at Witte de With from May to November 2019. Overlapping autobiography with sharp political reflections, Vicuña weaves visceral entanglements between word and seed, sound and thread, quipu and blood, body and dust, or rubbish and cosmos. This exhibition and accompanying publication is the most comprehensive survey today of a groundbreaking work that has been deeply influential among her peers and for later generations. As the exhibition, this publication gives an overview of Vicuña’s artistic practice as a poet, visual artist, and activist from the 1960s to the present day. It is edited by López, designed by Studio Manuel Raeder in Berlin, and includes a forward by Sofía Hernández Chong Cuy, new essays by Miguel A. López, Julia Bryan-Wilson and Carla María Macchiavello, existing essays by Lucy Lippard and Dawn Adès, an anthology of texts authored by Cecilia Vicuña, and a number of previously unpublished visual documentation that expands our understanding of her work. The book is fully illustrated. It includes color and black and white photography of more than 120 artworks by Vicuña, encompassing the full range of Vicuña’s body of work: textiles, poetry, performances, film, collages, drawings, paintings, precarious objects, and activism. A chapter in the book is especially devoted to these images, which are organized in four thematic sections.

35,00

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Der renommierte Schwarze Wissenschaftler und Aktivist W.E.B. Du Bois schrieb 1920 „The Comet“ als die Welt sich von der „Spanischen Grippe“ zu erholen versuchte. 100 Jahre später gewinnt seine spekulative Kurzgeschichte an neuer Bedeutung: „The Comet“ legte nicht nur die Weichen für das transdisziplinäre Phänomen des Afrofuturismus 2.0, sondern weist auch den Weg aus der „Corona-Krise“ hin zu einer rassismusfreien Zukunft.

22,00

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'He needed to hear Africa speak for itself after a lifetime of hearing Africa spoken about by others' Electrifying essays on the history, complexity, diversity of a continent, from the father of modern African literature.

'Injustice anywhere is a threat to justice everywhere.'This landmark missive from one of the greatest activists in history calls for direct, non-violent resistance in the fight against racism, and reflects on the healing power of love.

From the self-described 'black, lesbian, mother, warrior, poet', these soaring, urgent essays on the power of women, poetry and anger are filled with darkness and light.

2,90

SOLD OUT

Ein geradezu unerträgliches politisches Pamphlet, ein Machwerk äusserst gewaltaffiner Ideologie im besten revolutionärem Stil, wie er in den 60er und 70er Jahren so modern war. Ohne jeden wissenschaftlichen oder auch nur gesellschaftlich-politischen Wert. Nur lesbar als eine Art historisches Dokument, das Einblick in die krude Gedankenwelt der revolutionären “Befreiungstheoretiker” dieser Zeit gibt. Das Vorwort von Sartre nicht minder abwegig, aber auch das läßt tief blicken, da er schließlich einer der führenden Intellektuellen seiner Zeit war. Und es ist geradezu schockierend, daß diese pseudo-politische Kampfschrift immer noch hochwirksam ist, da seine diskursbildende Kraft bis heute wirkt.

11,00

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Audre Lorde (1934-92) described herself as ‘Black, lesbian, mother, warrior, poet’. Born in New York, she had her first poem published while still at school and her last the year she died of cancer. Her extraordinary belief in the power of language – of speaking – to articulate selfhood, confront injustice and bring about change in the world remains as transformative today as it was then, and no less urgent. This edition brings Lorde’s essential poetry, speeches and essays, including ‘The Master’s Tools Will Never Dismantle the Master’s House’, together in one volume for the first time.

14,50

SOLD OUT

Haben alle Juden ein gemeinsames Gen? Wird Intelligenz überwiegend vererbt? Sind alle Ostafrikaner zum Langstreckenlauf prädestiniert? Sind das noch ernsthafte "wissenschaftliche" Fragen, oder ist das schon Rassismus? Zumindest die letzte Frage lässt sich beantworten – mit Hilfe dieser ebenso kurzen wie klaren historischen Gesamtdarstellung des amerikanischen Historikers, eines ausgewiesenen Experten zu diesem Thema. In ausgewogener Weise bezieht Fredrickson dabei zwei Formen des Rassismus in die Darstellung ein: die an äußeren Erscheinungsformen wie etwa der Hautfarbe orientierte und die ganz phantasmatische, die Rassenunterschiede zunächst selbst konstruierende.

Dieses INTRO befasst sich mit den von den Critical Whiteness Studies vorgeschlagenen politischen Strategien, um Rassismus nicht nur theoretisch zu erklären sondern aktiv zu bekämpfen. Den Hintergrund dazu bildet die Kategorie des »Weißseins« als normatives und normalisiertes »eigenes« Gegenstück zum beziehungsweise zur nicht-weißen »Anderen«. Es werden sowohl die grundlegenden theoretischen Zugänge dargestellt als auch die politischen Strategien untersucht, mit denen sich eine kritische Theorie in antirassistische Praxis umsetzen lässt. Der Fokus liegt dabei auf den Schriften der New Abolutionists, die die These vertreten, dass es möglich sei, »Weißsein« freiwillig abzulegen. Des Weiteren wird die Frage behandelt, welche Problematiken bei der Übersetzung der im US-amerikanischen Raum entwickelten Theorie in einen europäischen, insbesondere in einen deutschsprachigen Kontext zu beachten sind. Diese Einführung soll weniger klare und eindeutige Antworten auf politische Fragen geben, sondern vielmehr dazu beitragen, die Critical Whiteness Studies auf ihre politischen Inhalte hin zu untersuchen und kritisches Nachdenken über rassissierte Kategorien zu unterstützen.

12,00

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Zum 20. Todestag von May Ayim präsentieren Schwarze Autorinnen verschiedener Generationen in Sisters and Souls auf bewegende Art und Weise, wie sie politisch und persönlich von May Ayim inspiriert worden sind, gekrönt wird das Ganze mit unveröffentlichten Texten von May Ayim.

19,50

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Mythen, Masken und Subjekte kann mittlerweile wohl zu Recht als Klassiker der ›Critical-Whiteness‹-Studies bezeichnet werden. Bereits 2005 in erster Auflage erschienen, erschließt der Band einem größeren Publikum die Verlagerung des Fokus im postkolonialen Diskurs Deutschlands auf das ›eigene‹ weiße Subjekt. Die kritische Auseinandersetzung mit der Kategorie Weißsein wird aus einer Schwarzen Perspektive als konzeptionellem Schwerpunkt vorgenommen und somit der enorme und durchaus nachhaltige Einfluss Schwarzer Menschen und People of Color in Wissenschaft und Kunst gewürdigt. Mit seinem Fokus auf die Subjekte rassistischer Herrschaft entwirft das Buch kritische Perspektiven auf Debatten um Kolonialismus, Rassismus, Feminismus und Postkolonialiät.

24,00

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Frantz Fanon's seminal work on the trauma of colonization, The Wretched of the Earth made him the leading anti-colonialist thinker of the twentieth century Translated from the French by Constance Farrington, with an introduction by Jean-Paul Sartre Written at the height of the Algerian war for independence from French colonial rule and first published in 1961, Frantz Fanon's classic text has provided inspiration for anti-colonial movements ever since, analysing the role of class, race, national culture and violence in the struggle for freedom. With power and anger, Fanon makes clear the economic and psychological degradation inflicted by imperialism. It was Fanon, himself a psychotherapist, who exposed the connection between colonial war and mental disease, who showed how the fight for freedom must be combined with building a national culture, and who showed the way ahead, through revolutionary violence, to socialism.

14,90

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Der Asylantrag in Deutschland war ein Neuanfang für Laurence. Endlich glaubt er, seine Formel fürs Überleben gefunden zu haben, doch dann verschwindet sein Freund auf mysteriöse Weise. Als die Leiche, bis zur Unkenntlichkeit verkohlt, auftaucht, beginnt eine Suche nach den Verantwortlichen. Laurence ist gezwungen, einen neuen, kritischen Blick auf die Stadt zu werfen, die er so gern sein Zuhause genannt hätte. „The Most Unsatisfied Town“ basiert auf der wahren Geschichte von Oury Jalloh.

From the book's cover: "By reactivating the 1971 Portuguese version of Aimé Césaire's text _Discours sur le colonialisme_ through the reproduction of a facsimile of the original publication together with a copy of the censor's report and her own notes, Filipa César traces a complex course between past and present encapsulated in the clandestine existence and public absence of the publication in Portugal." Published on the occasion of the exhibition 1975, Madam Luxembourg in 2012.

30,00

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Sur is a contemporary art journal published annually out of Mexico City. Both a publication and a series of invitations, Sur is premised on aesthetics of encounter, specifically between the writing, art, and ideas expressed in Latin American culture in relation to discourses, philosophies, and art generated elsewhere.

12,00

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Sur is a contemporary art journal published out of Mexico City twice a year. Both a publication and a series of invitations, Sur is premised on aesthetics of encounter, specifically between the writing, art, and ideas expressed in Latin American culture in relation to discourses, philosophies, and art generated elsewhere. Sur II invites artists, writers, and curators working in the Middle East and in Mexico to explore the rich, relatively uncharted history linking both places, especially around the notions of utopia and exile.

12,00

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Was bedeutet es, in einer Welt, in der Weißsein als die selbstverständliche Norm gilt, nicht weiß zu sein? Reni Eddo-Lodge spürt den historischen Wurzeln der Vorurteile nach, und zeigt unmissverständlich, dass die Ungleichbehandlung Weißer und Nicht-Weißer unseren Systemen seit Generationen eingeschrieben ist. Ob in Politik oder Popkultur – nicht nur in der europaweiten Angst vor Immigration, sondern auch in aufwogenden Protestwellen gegen eine schwarze Hermine oder einen dunkelhäutigen Stormtrooper wird klar: Diskriminierende Tendenzen werden nicht nur von offenen Rassisten, sondern auch von vermeintlich toleranten Menschen praktiziert. Um die Ungerechtigkeiten des strukturellen Rassismus herauszustellen und zu bekämpfen, müssen darum People of Color und Weiße gleichermaßen aktiv werden – »Es gibt keine Gerechtigkeit, es gibt nur uns.«

18,00

SOLD OUT

Mit der Veröffentlichung des von Präsident Macron beauftragten Berichtes zur Rückgabe des in französischen Museen befindlichen afrikanischen Kulturerbes entflammte im November 2018 sofort eine kontroverse Debatte, die weit über Frankreichs Grenzen hinausging und bis heute anhält. Nicht von ungefähr, zeigt die Untersuchung doch klar, dass ein großer Teil der afrikanischen Sammlungen in den ethnologischen Museen Europas gewaltvoll im Zuge des Kolonialismus oder durch die Übervorteilung der Einheimischen angeeignet wurde ‑ heute befinden sich ca. 90 Prozent des afrikanischen Kulturerbes außerhalb des Kontinents. Nötig ist eine radikale Revision der bisherigen Sammlungspraxis, die auch deutsche Museen und nicht zuletzt das geplante Humboldt Forum berührt. Die deutsche Übersetzung des hitzig diskutierten, aber nur wenig gelesenen Berichtes soll helfen, die Debatte um Geschichte, Restitution und die Zukunft der Museen, die hierzulande erst an ihrem Anfang steht, für die breite Gesellschaft zu öffnen und sie gleichzeitig zu versachlichen. Denn letztlich geht es um viel mehr: Die Debatte über die Rückgabe des afrikanischen Kulturerbes kann der Anstoß sein für ein neues Gespräch zwischen Afrika und Europa und möglicherweise ein erster Schritt hin zu einem neuen Verhältnis auf Augenhöhe.

18,00

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In Sudan Retold erzählen 31 sudanesische Künstler_innen Geschichte(n) aus ihrer Heimat. Dabei geht es nicht in erster Linie um historische Details, sondern um ein Begreifen historischer Zusammenhänge anhand künstlerischer Darstellung. Für diejenigen, die eine Einführung in die sudanesische Geschichte wünschen, ist dies vielleicht der perfekte Bildband. Sudan Retold ist dreisprachig (Deutsch, Englisch und Arabisch) und ermöglicht den Leser_innen so einen Einblick in die sudanesische Geschichte durch Text, Bild und Illustration.

32,00

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Samson Kambalu's father wore three-piece, London-made suits from the Sixties. He'd planned to be a doctor but settled for hospital administration and a peripatetic lifestyle with his ever expanding family in tow. He is 'the Jive Talker' of this extraordinary memoir - a man of thwarted ambition, boundless optimism and manic philosophising, he died of AIDS in 1995, bequeathing his son 'the Diptych' - an eclectic library of science, philosophy and English language classics ­ a passion for words and a boundless imagination. In this completely original, often subversive, book, Samson Kambalu writes of his childhood in Malawi, a country few are able to pinpoint on a map. As the family moves from feast to real poverty and deprivation, and back to plenty again, depending on their father's professional fortunes, we are introduced to life in a country in which no dissent is tolerated, where political opponents are 'disappeared' and a portrait of Life President Dr Hastings Kamuzu Banda is always guaranteed to be watching. But this is also a country in which a little boy obsessed with books, girls, Nietzsche, fashion, football and Michael Jackson wins a free education at the Kamuzu Academy ('The Eton of Africa') and grows up to be one of England's most promising young conceptual artists. With dazzling prose, wicked humour and not a little bit of artistic licence, The Jive Talker opens the door to an Africa that is rarely written about.

20,00

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König Leopold II. initiiert 1884 in Berlin die Kongokonferenz. Jahrzehnte, nachdem das europäische Ringen um Rohstoffe und Land entschieden scheint, fordert der König des Kleinstaats seinen Teil des Kuchens. Er rafft gigantische Teile zentralafrikanischen Regenwalds im heutigen Kongo in seinen Privatbesitz, eine Fläche achtmal so groß wie Belgien. Improvisierend und spärlich besetzt beginnt eine Kolonialherrschaft von ungekannter Brutalität, die das Land bis in die Gegenwart hinein zeichnet. Éric Vuillard macht die Monstrosität der Geschichte Belgisch-Kongos in seinem virtuosen Text spürbar. Er zeigt kleine Brüsseler Beamte, aufgeschwungen zu Dschungelherrschern, die zu Vollstreckern der europäischen Rohstoffgier werden, und er verleiht ihren zahl- und namenlosen Opfern eine Stimme. Mitreißende Erzählung eines der bizarrsten Kapitel der Kolonialgeschichte und rhapsodischer Essay über die Allgegenwart der Gier, ist »Kongo« ein erschreckend lebendiges Zeugnis banaler Grausamkeit und des beginnenden Weltkapitalismus.

17,00

SOLD OUT

Plantation Memories is a compilation of episodes of everyday racism written in the form of short psychoanalytical stories. From the question »Where do you come from?« to Hair Politics to the N-Word, the book is a strong, eloquent, and elaborate piece, which deconstructs the normality of everyday racism and exposes the violence of being placed as the Other. Released at the Berlin International Literature Festival (2008), soon the book became internationally acclaimed and part of numerous academic curricula. Known for her subversive practice of giving body, voice and image to her own texts, Kilomba adapted her book into a staged reading (2012) and video installation (2018). This fifth edition coincides with the 10th anniversary of the book release, commemorating Plantation Memories as an important contribution to the global cultural discourse.

16,00

SOLD OUT

In Nairobi liegt eines der vier Hauptquartiere der Vereinten Nationen, das einzige in Afrika und in einem Entwicklungsland. Nairobi ist deshalb eine Anlaufstelle für jene modernen globalisierten Reisenden, die, ohne viel Kontakt mit den Orten zu suchen, an denen sie sich gerade befinden, ihre Konferenzen abhalten, ihre Geschäfte verhandeln oder die Interessen ihrer Auftraggeber vertreten. Gleichzeitig ist Nairobi eine reale Stadt. Eine Stadt, die aus europäischer Perspektive oft sehr unverständlich ist in ihrem Nebeneinander aus Armut und Reichtum, desillusionierter Bevölkerung und internationalen Touristen. Die Erzählerin im Handbuch für die Reise durch Afrika bewegt sich in beiden Welten. Der abgeschlossenen Welt internationaler Verhandlungen mit ihren Hotels, Clubs, Botschafterempfängen und Zeitfenstern zwischen zwei Transkontinentalflügen, und der Realität ihrer Bewohner, inmitten von US-amerikanischen Fernsehserien und von NGOs gesponserten Aids-Plakaten und bestimmt von den Überraschungen der lokalen Politik und von traditionellen Vorstellungen. Aber es gibt noch viel mehr Leute, die sich hier aufhalten: Abenteurer und Projektemacher, Hilfskräfte der internationalen Zusammenarbeit, Nachkommen des kolonialen Kenias und Menschen auf der Suche nach dem Exotischen, nach Drogen oder nach Sex. Diese Menschen begegnen einander. Sie begegnen einander schneller und leichter in Afrika, wo ihre Fremdheit sie jederzeit erkennbar macht. Sie erzeugen wiederum Wünsche und Vorstellungen in denen, die dort wohnen. Reisen zu können oder reisen zu müssen, bestimmt alle, aber aus sehr unterschiedlicher Perspektive.

15,00

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Over the past four years, the art magazine Contemporary And (C&) has called attention to exhibitions, artists, and curators from diverse African perspectives while boosting new areas of debate. I am built inside you, C&’s first book, is a compilation of eighteen pieces published since the magazine was launched in 2013. The point of departure is a conversation with the great South African artist Helen Sebidi that took place on the occasion of the 32rd São Paulo Biennial in 2016. The volume collects significant pieces from the C& archive that expand upon and contextualize Sebidi’s concepts of home, history, and spirituality. Included as well are interviews with emerging South African artist Tabita Rezaire; Senga Nengudi, artist and core member of the African-American avant-garde in 1970s and ’80s Los Angeles; Thelma Golden, legendary director of the Studio Museum in Harlem; and pathbreaking academic Walter Mignolo.

19,00

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Eine einschneidende Liebesgeschichte zwischen drei Kontinenten – virtuos und gegenwartsnah erzählt von einer der großen jungen Stimmen der Weltliteratur. Chimamanda Adichie erzählt von der Liebe zwischen Ifemelu und Obinze, die im Nigeria der neunziger Jahre ihren Lauf nimmt. Dann trennen sich ihre Wege: Die selbstbewusste Ifemelu studiert in Princeton, Obinze strandet als illegaler Einwanderer in London. Nach Jahren stehen sie plötzlich vor einer Entscheidung, die ihr Leben auf den Kopf stellt. Adichie gelingt ein eindringlicher, moderner und hochpolitischer Roman über Identität und Rassismus in unserer globale Welt.

24,00

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Nineteenth-century Sudan, wracked by religious, cultural, and political differences, is brilliantly evoked in the most ambitious book yet by this talented novelist. This, Mahjoub's latest novel, centers around the Battle of Omdurman---one of the great colonial wars in Britian's attempt to gain control over the Sudan.

10,00

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